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Acura ADX

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Foto: HJUdall / Wikimedia Commons / CC0

Der Acura ADX ist das kompakteste SUV der nordamerikanischen Premiummarke und seit 2025 erhältlich. Er positioniert sich als sportlicher Einstieg ins Acura-Portfolio mit moderner Technik und dynamischem Design. Für den deutschen Markt ist der ADX nicht verfügbar.

Neupreis
ca. 38.000 USD (nicht in Deutschland erhältlich)

Ideal für: Junge, urbane Käufer in Nordamerika, die ein kompaktes Premium-SUV mit sportlicher Ausrichtung suchen

Technische Daten

Acura ADX Eckdaten

Motor & Antrieb
Leistung
152–186 kW (207–253 PS)
Kraftstoff
Benzin
Verbrauch (komb.)
7,8–9,2 l/100 km
Getriebe
CVT-Automatik (stufenlos)
Antriebsart
Frontantrieb, optional SH-AWD Allrad
Zylinder
4
Höchstgeschwindigkeit
ca. 210–220 km/h
Maße & Karosserie
Karosserie
Kompakt-SUV (5-türig)
Maße (L/B/H)
4570 x 1845 x 1625 mm
Kofferraum
690–1580 l
Gewicht
1550–1680 kg
Sitze
5
Türen
5
Neupreis
ca. 38.000 USD (nicht in Deutschland erhältlich)

Der Acura ADX ist das neueste und kompakteste SUV im Lineup der nordamerikanischen Premiummarke Acura, die zum Honda-Konzern gehört. Im Frühjahr 2025 vorgestellt, positioniert sich der ADX als Einstiegsmodell unterhalb des etablierten RDX und spricht damit eine jüngere, urbane Zielgruppe an. Das kompakte Crossover-SUV basiert auf einer erweiterten Honda-Plattform und vereint sportliches Design mit modernster Technologie. Für den europäischen und speziell den deutschen Markt ist der ADX allerdings nicht vorgesehen – Acura zog sich bereits 2009 aus Europa zurück und konzentriert sich seitdem auf Nordamerika und ausgewählte asiatische Märkte.

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Erste Generation (2025-heute): Der Einstieg in die Acura-Welt

Die erste und bislang einzige Generation des Acura ADX debütierte als Modell des Jahrgangs 2025. Mit einer Länge von etwa 4.570 mm positioniert sich der ADX im hart umkämpften Segment der kompakten Premium-SUVs. Das Design folgt der aktuellen Acura-Formensprache mit dem markanten Diamond Pentagon Grille, schlanken LED-Scheinwerfern und einer dynamisch gezeichneten Seitenlinie. Die Designabteilung unter der Leitung von Acuras Chefdesigner legte besonderen Wert auf ein sportliches, aber nicht übertrieben aggressives Erscheinungsbild, das junge Familien und Erstinteressenten der Marke ansprechen soll.

Technisch setzt der ADX auf einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird. Die Basisversion leistet rund 152 kW (207 PS), während die stärkere Variante mit erweitertem Turbolader und optimierter Motorsteuerung auf etwa 186 kW (253 PS) kommt. Beide Motoren werden mit einem stufenlosen CVT-Getriebe kombiniert, das Acura in den letzten Jahren deutlich verfeinert hat und das nun mit virtuellen Gangstufen für ein sportlicheres Fahrgefühl sorgt. Frontantrieb ist Standard, während für die leistungsstärkere Version ein intelligentes Allradsystem namens SH-AWD (Super Handling All-Wheel Drive) optional erhältlich ist – eine Technologie, die Acura seit Jahren in seinen sportlicheren Modellen einsetzt und die durch gezielte Drehmomentverteilung die Agilität erhöht.

Der Innenraum des ADX zeigt sich modern und aufgeräumt. Ein 9-Zoll-Touchscreen bildet das Herzstück des Infotainmentsystems und ist mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel. In höheren Ausstattungslinien kommt ein 10,2-Zoll-Display zum Einsatz, ergänzt um ein volldigitales Kombiinstrument. Das Platzangebot ist für ein kompaktes SUV großzügig: Fünf Erwachsene finden ausreichend Raum, und der Kofferraum fasst zwischen 690 und etwa 1.580 Litern bei umgeklappter Rückbank. Besonderes Augenmerk legte Acura auf die Verarbeitungsqualität und die Materialauswahl – weiche Kunststoffe, Kontrastnähte und optionale Lederausstattungen sollen den Premiumanspruch unterstreichen.

Technologie und Sicherheitsausstattung

Beim Thema Sicherheit setzt Acura im ADX auf das AcuraWatch-Paket, das serienmäßig eine umfassende Sammlung von Assistenzsystemen umfasst. Dazu gehören ein adaptiver Tempomat mit Low-Speed-Follow-Funktion, eine Kollisionswarnung mit automatischer Notbremsung, ein Spurhalteassistent mit aktiver Lenkunterstützung sowie ein Totwinkelwarner. Optional ist ein 360-Grad-Kamerasystem erhältlich, das besonders beim Rangieren in engen urbanen Umgebungen hilfreich ist. Die Euro-NCAP-Bewertung steht noch aus, da das Fahrzeug nicht für den europäischen Markt homologiert wurde, doch in den nordamerikanischen Crashtests erzielte der ADX Bestwertungen.

Die Fahrwerksabstimmung des ADX ist straffer als bei vielen Konkurrenten – ein typisches Merkmal von Acura-Modellen, die traditionell sportlicher ausgelegt sind als vergleichbare Honda-Fahrzeuge. Das Basismodell verfügt über eine Verbundlenker-Hinterachse und MacPherson-Federbeine vorn, während die Topversion mit Allradantrieb zusätzlich über adaptive Dämpfer verfügt, die sich automatisch an Fahrsituation und Straßenverhältnisse anpassen. Die Lenkung ist direkt und präzise, was den ADX zu einem der agileren Vertreter seiner Klasse macht.

Positionierung und Konkurrenz

In Nordamerika konkurriert der Acura ADX mit Fahrzeugen wie dem Audi Q3, BMW X1, Mercedes-Benz GLA und dem Volvo XC40. Preislich startet der ADX bei etwa 38.000 US-Dollar und unterbietet damit einige europäische Premium-Konkurrenten, während er gleichzeitig ein höheres Ausstattungsniveau bietet. Die A-Spec-Ausstattungslinie, die sportliche Designelemente wie 19-Zoll-Felgen, einen aggressiveren Frontstoßfänger und ein Sport-Interieur umfasst, richtet sich an Käufer, die Wert auf eine dynamischere Optik legen.

Für den deutschen Markt wäre der ADX theoretisch eine interessante Alternative im Premium-Kompakt-SUV-Segment gewesen. Die Kombination aus sportlicher Fahrwerksabstimmung, umfangreicher Serienausstattung und dem für Acura typischen Preis-Leistungs-Verhältnis hätte durchaus Potenzial gehabt. Allerdings entschied sich Honda bereits 2009 nach enttäuschenden Verkaufszahlen zum Rückzug der Marke Acura aus Europa. Der europäische Markt erwies sich als schwierig für die japanische Premiummarke, die gegen die etablierten deutschen Hersteller nur schwer ankam. Seitdem konzentriert sich Acura auf den nordamerikanischen Markt, wo die Marke seit ihrer Gründung 1986 eine loyale Käuferschicht aufgebaut hat.

Antriebskonzept und Verbrauch

Der 1,5-Liter-Turbomotor des ADX ist bereits aus anderen Honda- und Acura-Modellen bekannt und hat sich als zuverlässig und effizient erwiesen. Der kombinierte Verbrauch liegt je nach Ausstattung und Antriebsart zwischen 7,8 und 9,2 Litern auf 100 Kilometer nach EPA-Norm. Das CVT-Getriebe, das in Europa oft kritisch beäugt wird, wurde von Acura speziell programmiert, um ein konventionelleres Schaltverhalten zu simulieren – bei starker Beschleunigung werden virtuelle Gänge nachgebildet, was das charakteristische Hochdrehen bei konstantem Drehzahlniveau vermeidet.

Ein Hybridantrieb oder eine vollelektrische Variante sind für den ADX bislang nicht angekündigt, obwohl Honda und Acura ihre Elektrifizierungsstrategie in den kommenden Jahren deutlich ausbauen wollen. Es ist durchaus denkbar, dass eine nächste Generation oder ein Facelift des ADX einen Hybridantrieb erhält, ähnlich wie es bei anderen Acura-Modellen wie dem MDX bereits der Fall ist. Die Plattform würde prinzipiell auch einen Plug-in-Hybrid erlauben, doch zunächst konzentriert sich Acura auf die konventionellen Benzinmotoren.

Ausstattungslinien und Personalisierung

Der Acura ADX wird in drei Hauptausstattungslinien angeboten: der Basis-Version, der Technology-Variante und der sportlichen A-Spec. Die Basisversion bietet bereits ein umfangreiches Serienpaket mit LED-Beleuchtung, 18-Zoll-Felgen, Klimaautomatik, dem AcuraWatch-Sicherheitspaket und dem 9-Zoll-Touchscreen. Die Technology-Version fügt unter anderem Ledersitze, beheizbare Vordersitze, ein Premium-Soundsystem und das größere Display hinzu. Die A-Spec richtet sich an sportlich orientierte Käufer und bringt neben optischen Akzenten auch die leistungsstärkere Motorisierung und das optionale Allradsystem mit.

Personalisierungsoptionen umfassen verschiedene Außenfarben, darunter das exklusive Apex Blue Pearl, sowie Innenraumkombinationen mit roten oder grauen Kontrastnähten. Ein Panorama-Glasschiebedach ist optional erhältlich, ebenso wie ein Head-up-Display und ein erweitertes Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen. Die Konnektivität wird durch eine Acura-App erweitert, die Fernfunktionen wie das Starten des Motors, das Verriegeln der Türen und das Abrufen von Fahrzeugdaten ermöglicht.

Marktaussichten und Verfügbarkeit

Der Acura ADX wird seit Frühjahr 2025 in Nordamerika ausgeliefert und wird ausschließlich in Werken in Nordamerika oder Japan produziert. Für Europa und Deutschland ist keine Markteinführung geplant. Interessenten im deutschen Markt, die ein vergleichbares Fahrzeug suchen, müssen daher auf Alternativen wie den Honda HR-V (der allerdings eine Klasse kleiner ist) oder auf die etablierten deutschen Premium-Kompakt-SUVs ausweichen. Import-Möglichkeiten aus den USA existieren theoretisch über Spezialanbieter, sind jedoch mit erheblichem Aufwand für Zulassung, Garantie und Service verbunden und wirtschaftlich wenig sinnvoll.

Insgesamt zeigt der Acura ADX, wie Honda seine Premiummarke weiterentwickelt und mit zeitgemäßen Produkten im wachsenden SUV-Segment positioniert. Die Konzentration auf Nordamerika erlaubt es Acura, sich auf die Bedürfnisse dieses Marktes zu fokussieren, ohne die Komplexität einer globalen Markenstrategie bewältigen zu müssen. Für deutsche Autofans bleibt der ADX damit ein interessantes, aber unerreichbares Objekt – ein weiteres Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Automobilmärkte weltweit segmentiert sind.

Acura ADX leasen (bald verfügbar)

Häufige Fragen

Ist der Acura ADX in Deutschland erhältlich?

Nein, der Acura ADX wird nicht in Deutschland oder Europa verkauft. Acura zog sich 2009 aus dem europäischen Markt zurück und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf Nordamerika und ausgewählte asiatische Märkte.

Welche Motorisierungen bietet der Acura ADX?

Der ADX wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern angetrieben, der in zwei Leistungsstufen verfügbar ist: 152 kW (207 PS) in der Basisversion und 186 kW (253 PS) in der stärkeren Variante. Beide werden mit einem CVT-Getriebe kombiniert.

Gibt es den Acura ADX mit Allradantrieb?

Ja, für die leistungsstärkere Motorisierung ist das intelligente Allradsystem SH-AWD (Super Handling All-Wheel Drive) optional erhältlich. Die Basisversion verfügt über Frontantrieb.

Wie groß ist der Kofferraum des Acura ADX?

Der Kofferraum des ADX fasst zwischen 690 Litern bei aufrechter Rückbank und etwa 1.580 Litern bei umgeklappten Rücksitzen, was für ein kompaktes Premium-SUV ein guter Wert ist.

Was kostet der Acura ADX?

In den USA startet der Acura ADX bei etwa 38.000 US-Dollar. Ein deutscher Preis existiert nicht, da das Fahrzeug hier nicht offiziell angeboten wird. Ein Import wäre mit erheblichen Zusatzkosten und Aufwand verbunden.