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Aston Martin

Aston Martin DBS

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Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Der Aston Martin DBS Superleggera ist ein zweitüriger Gran Turismo mit V12-Biturbo-Motor und 725 PS, der Höchstleistung mit britischem Luxus verbindet. Seit 2018 als Coupé und Volante erhältlich, setzt er auf Carbon-Leichtbau und markiert die Spitze der Aston-Martin-Baureihe unterhalb des Sondermodells Valkyrie.

Neupreis
ab 274.000 €

Ideal für: Enthusiasten, die einen exklusiven V12-Gran-Turismo mit Handarbeit-Qualität und spektakulärem Sound suchen

Technische Daten

Aston Martin DBS Eckdaten

Motor & Antrieb
Leistung
533 kW (725 PS)
Kraftstoff
Benzin
Verbrauch (komb.)
14,3 l/100km (komb., NEFZ)
Getriebe
8-Gang-Automatik
Antriebsart
Hinterradantrieb
Zylinder
12 (V12)
Höchstgeschwindigkeit
340 km/h
Maße & Karosserie
Karosserie
Coupé, Volante (Cabrio)
Maße (L/B/H)
4712 x 1968 x 1280 mm
Kofferraum
186 l
Gewicht
1693 kg (Coupé)
Sitze
4 (2+2)
Türen
2
Neupreis
ab 274.000 €

Der Aston Martin DBS repräsentiert seit jeher die Spitze der Gran Turismo-Kunst aus Gaydon. Die aktuelle Generation, intern als DBS Superleggera bezeichnet und seit 2018 produziert, kombiniert einen 5,2-Liter-V12-Biturbo mit 725 PS und 900 Nm Drehmoment. Dieser Kraftprotz beschleunigt in 3,4 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h. Das Coupé und die Volante-Variante (Cabrio) teilen sich die Plattform mit dem DB11, setzen aber auf eine deutlich aggressivere Aerodynamik mit großem Heckspoiler und markanter Frontpartie. Der Einsatz von Carbon-Verbundwerkstoffen in der Karosserie reduziert das Gewicht erheblich – daher der Zusatz "Superleggera", der an die legendäre Leichtbauweise der italienischen Carrozzeria Touring erinnert. Die adaptive Dämpferregelung und die Torque-Vectoring-Funktion des Hinterachsgetriebes sorgen für präzises Handling. Im deutschen Markt startete der DBS Superleggera 2018 bei einem Grundpreis von etwa 274.000 Euro für das Coupé, die Volante-Version lag rund 20.000 Euro darüber.

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Die zweite Generation: DBS (2007–2012)

Nach einer langen Pause kehrte die DBS-Bezeichnung 2007 zurück und löste den Vanquish S als Flaggschiff ab. Diese zweite DBS-Generation basierte auf der VH-Plattform (Vertical Horizontal) aus Aluminium, die Aston Martin erstmals beim DB9 einsetzte. Der 5,9-Liter-V12-Saugmotor leistete 517 PS bei 6.500 U/min und entwickelte 570 Nm Drehmoment. Die Kraftübertragung erfolgte über ein 6-Gang-Schaltgetriebe von Graziano oder optional ein 6-Stufen-Touchtronic-Automatikgetriebe. Der Sprint auf 100 km/h gelang in 4,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 307 km/h. Optisch zeichnete sich der DBS durch eine Kohlefaser-Motorhaube mit markanter Lufthutze, Carbon-Seitenteile und einen integrierten Heckspoiler aus. Die Bremsanlage stammte von Brembo mit Kohlefaser-Keramik-Scheiben (398 mm vorn, 360 mm hinten). Der DBS wurde durch seinen Auftritt als James-Bond-Fahrzeug im Film "Casino Royale" (2006) weltberühmt, was die Markenbekanntheit erheblich steigerte. In Deutschland kostete das Coupé ab 2007 rund 235.000 Euro. Das Design stammte von Henrik Fisker und Marek Reichman und betonte die aggressive, muskulöse Linienführung gegenüber dem eleganteren DB9.

DBS Volante (2009–2012)

2009 erweiterte Aston Martin die DBS-Baureihe um die Volante-Variante, ein Cabrio mit elektrisch betriebenem Stoffverdeck. Das Verdeck öffnete oder schloss in etwa 14 Sekunden und konnte bis zu einer Geschwindigkeit von 48 km/h betätigt werden. Trotz des Verdeckmechanismus und zusätzlicher Versteifungen blieb das Mehrgewicht gegenüber dem Coupé mit etwa 50 kg moderat. Die technischen Daten entsprachen weitgehend dem Coupé, lediglich die Höchstgeschwindigkeit fiel mit 305 km/h minimal geringer aus. Das Volante bot Platz für vier Personen, wobei die Rücksitze eher symbolischen Charakter hatten. Der Kofferraum fasste 186 Liter beim Coupé, beim Volante reduzierte sich das Volumen je nach Verdeckstellung. In Deutschland startete der DBS Volante bei etwa 255.000 Euro. Die Kombination aus V12-Klang unter freiem Himmel und Gran-Turismo-Performance machte das Volante zu einem begehrten Objekt bei Sammlern.

DBS Ultimate Edition (2012)

Zum Produktionsende 2012 legte Aston Martin die DBS Ultimate Edition auf, limitiert auf 100 Exemplare weltweit. Diese Sonderedition erhielt spezielle Carbon-Elemente, Ultimate-Schriftzüge, eine exklusive Farbpalette und hochwertigere Lederausstattungen im Innenraum. Die technischen Daten blieben unverändert, aber die Ultimate Edition markierte den Abschluss der zweiten DBS-Generation. Der Nachfolger Vanquish übernahm 2012 die Rolle des Flaggschiffs mit überarbeitetem Design und leistungsgesteigertem Motor. Die Ultimate Edition erzielte in Deutschland Preise ab etwa 260.000 Euro und gilt heute als gesuchtes Sammlerstück.

Die erste Generation: DBS (1967–1972)

Der ursprüngliche Aston Martin DBS debütierte 1967 als Nachfolger des DB6 und stellte einen radikalen Designbruch dar. Gestaltet von William Towns, zeigte der DBS eine kantige, moderne Linienführung mit vier Scheinwerfern hinter Plexiglas-Abdeckungen und einer breiten, flachen Frontpartie. Zunächst kam ein 4,0-Liter-Reihensechszylinder mit 282 PS zum Einsatz, der vom Vorgänger übernommen wurde. 1969 folgte der DBS V8 mit einem neu entwickelten 5,3-Liter-V8, der etwa 315 PS leistete. Dieser Motor wurde später zur Grundlage aller Aston-Martin-V8-Modelle bis 2000. Der DBS bot erstmals bei Aston Martin serienmäßig Servolenkung, elektrische Fensterheber und eine aufwendige Klimaanlage. Die Plattform basierte auf einem Gitterrohrrahmen mit Aluminium-Karosseriepanelen. Der DBS war als 2+2-Sitzer konzipiert und bot deutlich mehr Innenraum als seine Vorgänger. Die Produktion umfasste 787 Exemplare des Sechszylinder-DBS und etwa 402 DBS V8. Der DBS V8 wurde 1972 in Aston Martin V8 umbenannt und bis 1989 in verschiedenen Varianten produziert.

DBS V8 Vantage (1972–1973)

Eine besonders seltene Variante war der DBS V8 mit Vantage-Spezifikation, der zwischen 1972 und 1973 in sehr kleiner Stückzahl gebaut wurde. Diese Version erhielt Hochleistungs-Vergaser und modifizierte Nockenwellen, was die Leistung auf geschätzte 340 PS steigerte. Die exakte Produktionszahl ist unklar, Schätzungen gehen von weniger als 70 Exemplaren aus. Diese frühen Vantage-Versionen gelten heute als äußerst wertvoll und werden von Sammlern hoch gehandelt. Der DBS legte den Grundstein für Aston Martins moderne Ära und etablierte Design- und Technikstandards, die jahrzehntelang prägend blieben.

Technische Entwicklung und Marktpositionierung

Über alle Generationen hinweg verfolgte Aston Martin mit dem DBS das Konzept des ultimativen Gran Turismo: hohe Leistung, luxuriöse Ausstattung und Langstreckentauglichkeit. Die erste Generation etablierte moderne Designsprache und V8-Technologie, die zweite Generation von 2007 nutzte Leichtbau-Materialien und moderne Aerodynamik, während die aktuelle Superleggera-Variante mit Biturbo-Aufladung und Carbon-Karosserie neue Maßstäbe setzt. Der deutsche Markt spielte stets eine wichtige Rolle, da deutsche Kunden Wert auf Verarbeitung und Performance legen. Die Konkurrenz umfasst Fahrzeuge wie Ferrari 812, Bentley Continental GT und Mercedes-AMG GT R. Der DBS positioniert sich als exklusivere, handgefertigtere Alternative zu Serien-Sportwagen. Die Produktionszahlen bleiben bewusst niedrig, um Exklusivität zu gewährleisten. Jeder DBS durchläuft eine aufwendige Endkontrolle im Werk Gaydon, viele Kunden nutzen das umfangreiche Personalisierungsprogramm "Q by Aston Martin" für individuelle Sonderwünsche. Die Wertstabilität ist im Vergleich zu Großserien-Sportwagen hoch, besonders limitierte Editionen und frühe Exemplare gewinnen an Sammlerwert.

Aston Martin DBS leasen (bald verfügbar)

Historie

Vorgänger-Generationen

Historische Baureihen und Facelifts des Aston Martin DBS.

DBS Ultimate Edition (2012)Facelift

20122012 · Coupé, Volante

Limitierte Abschlussserie der zweiten DBS-Generation, auf 100 Exemplare weltweit begrenzt. Mit speziellen Carbon-Elementen, exklusiver Farbpalette und höchstwertiger Lederausstattung. Technisch identisch mit dem Standard-DBS. Preis ab etwa 260.000 Euro, heute gesuchtes Sammlerstück.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
517 PS, 570 Nm
besonderheiten
Limitiert auf 100 Exemplare, spezielle Carbon-Elemente, exklusive Ausstattung, Produktionsende-Sonderserie
motorisierungen
5,9-l-V12-Saugmotor

DBS (2007–2012)

20072012 · Coupé, Volante

Nach langer Pause kehrte der DBS 2007 als Flaggschiff zurück, basierend auf der VH-Plattform. Der 5,9-Liter-V12-Saugmotor leistete 517 PS, Sprint auf 100 km/h in 4,3 Sekunden, Vmax 307 km/h. Design von Henrik Fisker und Marek Reichman mit Carbon-Motorhaube und integriertem Heckspoiler. 2009 folgte das Volante-Cabrio. Berühmt durch James-Bond-Auftritt in "Casino Royale". Preis ab 235.000 Euro (Coupé), 255.000 Euro (Volante).

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
517 PS, 570 Nm
besonderheiten
VH-Aluminium-Plattform, Carbon-Karosserieteile, James-Bond-Fahrzeug in Casino Royale, Keramik-Bremsanlage
motorisierungen
5,9-l-V12-Saugmotor

DBS V8 Vantage (1972–1973)Facelift

19721973 · Coupé

Sehr seltene Hochleistungsvariante des DBS V8 mit modifizierten Vergasern und Nockenwellen, die etwa 340 PS leisteten. Produktionszahl unter 70 Exemplaren, heute äußerst gesuchte Sammlerobjekte mit hoher Wertsteigerung.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
ca. 340 PS
besonderheiten
Seltene Vantage-Spezifikation, unter 70 Exemplare, heute hochwertige Sammlerstücke
motorisierungen
5,3-l-V8 Hochleistung

DBS (1967–1972)

19671972 · Coupé

Die erste DBS-Generation von 1967 markierte einen Designbruch bei Aston Martin mit kantiger, moderner Linienführung von William Towns. Zunächst mit 4,0-Liter-Reihensechszylinder (282 PS), ab 1969 mit neu entwickeltem 5,3-Liter-V8 (ca. 315 PS), der zur Basis aller Aston-V8-Motoren bis 2000 wurde. Produktion: 787 Sechszylinder-DBS und etwa 402 DBS V8.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
282–315 PS
besonderheiten
Design von William Towns, Basis für spätere V8-Modelle, James-Bond-Auftritt in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät"
motorisierungen
4,0-l-Reihensechszylinder, 5,3-l-V8

Häufige Fragen

Wie viel PS hat der aktuelle Aston Martin DBS?

Der aktuelle Aston Martin DBS Superleggera leistet 725 PS (533 kW) aus einem 5,2-Liter-V12-Biturbo-Motor und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h.

Was kostet ein neuer Aston Martin DBS in Deutschland?

Der Aston Martin DBS Superleggera startete 2018 bei einem Grundpreis von etwa 274.000 Euro für das Coupé, die Volante-Cabrio-Version liegt bei rund 294.000 Euro.

Was bedeutet Superleggera beim Aston Martin DBS?

Superleggera ist italienisch für "superleicht" und verweist auf den umfangreichen Einsatz von Carbon-Verbundwerkstoffen in der Karosserie, was das Gewicht deutlich reduziert.

Wie viele Generationen des Aston Martin DBS gibt es?

Es gibt drei DBS-Generationen: die Urversion von 1967–1972, die zweite Generation von 2007–2012 und die aktuelle DBS Superleggera seit 2018.

Was ist der Unterschied zwischen DBS und DB11?

Der DBS nutzt zwar die Plattform des DB11, bietet aber einen stärkeren V12 (725 vs. 639 PS), aggressivere Aerodynamik, Carbon-Karosserieteile und sportlicheres Fahrwerkssetup.