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Hyundai i30

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Foto: Alexander Migl / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Der Hyundai i30 ist ein Kompaktklasse-Modell, das seit 2007 speziell für den europäischen Markt entwickelt wird. Die aktuelle dritte Generation überzeugt mit ausgereifter Technik, umfangreicher Ausstattung und einer breiten Motorenpalette von Benzinern über Diesel bis hin zu Hybrid-Antrieben sowie der sportlichen N-Version.

Neupreis
ab 25.450 €

Ideal für: Familien, Berufspendler und alle, die ein zuverlässiges Kompaktfahrzeug mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen

Technische Daten

Hyundai i30 Eckdaten

Motor & Antrieb
Leistung
88–206 kW (120–280 PS)
Kraftstoff
Benzin, Diesel, Hybrid (Benzin + Elektromotor), Mild-Hybrid
Verbrauch (komb.)
4.2–6.4 l/100km (WLTP kombiniert, je nach Motorisierung)
Getriebe
6-Gang manuell, 7-Gang Doppelkupplung (DCT), 6-Gang Automatik (Hybrid)
Antriebsart
Frontantrieb
Zylinder
3, 4
Höchstgeschwindigkeit
185–250 km/h
Maße & Karosserie
Karosserie
Schrägheck (5-türig), Kombi (Wagon), Fastback (5-türig)
Maße (L/B/H)
4340 x 1795 x 1455 mm (Schrägheck)
Kofferraum
395–1.301 l (Schrägheck), 602–1.650 l (Kombi)
Gewicht
1.265–1.465 kg (Leergewicht, je nach Modell)
Sitze
5
Türen
5
Neupreis
ab 25.450 €

Der Hyundai i30 ist seit 2007 das europäische Kompaktklasse-Aushängeschild des koreanischen Herstellers und wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt. Die aktuelle dritte Generation (PD/PDE, seit 2016/2017) präsentiert sich als ausgereiftes Fahrzeug mit harmonischem Design, umfangreicher Serienausstattung und einem breiten Motorenportfolio von sparsamen Benzinern über Diesel bis hin zu Mild- und Voll-Hybriden. Mit der Kombi-Variante i30 Wagon (Tourer), dem sportlichen Fastback sowie den N-Performance-Modellen deckt Hyundai verschiedene Kundenbedürfnisse ab. Die dritte Generation überzeugt durch hohe Verarbeitungsqualität, moderne Assistenzsysteme und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ergänzt durch eine großzügige Garantie von fünf Jahren.

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Erste Generation: i30 FD (2007–2012)

Im März 2007 debütierte der Hyundai i30 als fünftüriges Schrägheckmodell und markierte einen Wendepunkt für Hyundai in Europa. Entwickelt im europäischen Technikzentrum in Rüsselsheim und gefertigt im tschechischen Werk Nošovice, zielte der i30 FD direkt auf etablierte Konkurrenten wie VW Golf, Ford Focus und Opel Astra. Das Design stammte von Thomas Bürkle, das Interieur bot für die Klasse überdurchschnittliche Raumverhältnisse. Zur Markteinführung standen drei Benziner (1.4 mit 109 PS, 1.6 mit 122 PS und ein 2.0 mit 143 PS) sowie zwei Diesel (1.6 CRDi mit 90 oder 115 PS und 2.0 CRDi mit 140 PS) zur Wahl. Ab Herbst 2007 folgte die Kombi-Variante i30cw (Crossover Wagon) mit verlängertem Radstand und bis zu 1.642 Litern Kofferraumvolumen. 2010 erhielt die erste Generation ein Facelift mit überarbeitetem Kühlergrill, neuen Scheinwerfern und modifizierten Stoßfängern. Die Motorenpalette wurde um einen 1.6-Liter-Diesel mit 128 PS erweitert. Der i30 FD etablierte Hyundai als ernstzunehmenden Wettbewerber in der Kompaktklasse und legte den Grundstein für den Erfolg in Europa.

Zweite Generation: i30 GD (2012–2017)

Im Januar 2012 präsentierte Hyundai auf dem Genfer Autosalon die zweite i30-Generation (GD), die im März desselben Jahres in den deutschen Handel kam. Das Design folgte der Fluidic-Sculpture-Philosophie mit geschwungenen Linien und einer dynamischeren Silhouette. Die zweite Generation wuchs leicht in allen Dimensionen (4,30 Meter Länge) und bot verbesserte Platzverhältnisse. Das Interieur wurde deutlich aufgewertet mit besseren Materialien und einem aufgeräumteren Cockpit. Zur Markteinführung standen Benziner mit 1.4 (100 PS) und 1.6 Litern (135 PS) sowie Diesel mit 1.4 (90 PS), 1.6 (110 oder 128 PS) und 2.0 Litern (136 PS) bereit. Der Kombi (i30cw) folgte im Sommer 2012. 2013 erweiterte Hyundai das Angebot um den dreitürigen i30 Coupé mit sportlicherer Optik. Im Frühjahr 2015 erhielt die GD-Generation ein umfassendes Facelift mit neuer Front, LED-Tagfahrlicht, überarbeitetem Heck und verfeinerten Motoren. Ein 1.0 T-GDI Dreizylinder-Turbobenziner mit 120 PS ergänzte die Palette nach unten, während ein 1.6 T-GDI mit 186 PS die sportliche Spitze bildete. Das Facelift brachte zudem mehr Sicherheits- und Komfortausstattung sowie ein verbessertes Infotainmentsystem. Mit dem i30 Turbo bot Hyundai erstmals eine sportlichere Variante an, die den Weg für die späteren N-Modelle ebnete.

Dritte Generation: i30 PD/PDE (seit 2016/2017)

Die dritte i30-Generation wurde im September 2016 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und kam Anfang 2017 in Deutschland auf den Markt. Das Design unter Peter Schreyer und Luc Donckerwolke wirkt erwachsener und europäischer mit klaren Linien und einer coupéhaften Dachlinie. Mit 4,34 Metern Länge fällt der i30 PD kompakter aus als viele Wettbewerber, bietet aber dank optimierter Raumausnutzung gute Platzverhältnisse. Das Kofferraumvolumen beträgt 395 Liter (Kombi: 602 Liter). Die Motorenpalette startete mit 1.0 T-GDI (120 PS), 1.4 T-GDI (140 PS) und 1.6 CRDi (95, 110 oder 136 PS). Später folgte ein 1.5 T-GDI mit 160 PS. Im Juli 2017 debütierte der Kombi i30 Wagon, im Dezember 2017 das viertürige Fastback-Coupé mit eigenständiger Heckpartie. Die echte Sensation war jedoch der i30 N, der im September 2017 vorgestellt wurde: Mit 2.0 T-GDI-Motor (250 PS, später 280 PS in der N Performance-Version) und Entwicklungsarbeit auf der Nordschleife etablierte Hyundai eine eigenständige Performance-Marke. Der i30 N bot mechanisches Sperrdifferenzial, adaptive Dämpfer und mehrere Fahrmodi. 2018 folgte der i30 Fastback N.

Facelift der dritten Generation (2020)

Im März 2020 präsentierte Hyundai das Facelift für die dritte Generation mit deutlich sichtbaren Änderungen. Die Front erhielt einen breiteren, kaskadenförmigen Kühlergrill, schmalere LED-Scheinwerfer und eine neue Stoßfängergestaltung. Das Heck wurde ebenfalls überarbeitet mit neuen LED-Rückleuchten. Im Innenraum gab es ein größeres 10,25-Zoll-Infotainmentsystem, ein digitales Kombiinstrument und verbesserte Materialien. Die Motorenpalette wurde modernisiert: Der 1.0 T-GDI blieb mit 120 PS, der 1.5 T-GDI erhielt 48-Volt-Mild-Hybrid-Technik mit 160 PS, und neu hinzu kam ein 1.6 T-GDI Mild-Hybrid mit 159 PS. Die Dieselmotoren 1.6 CRDi wurden ebenfalls mit 48-Volt-Technik ausgestattet (115 oder 136 PS). Völlig neu war der i30 Hybrid mit 1.6 GDI-Benziner, Elektromotor und 1,32-kWh-Batterie für eine Systemleistung von 141 PS – der erste elektrifizierte i30. Der i30 N wurde auf 280 PS standardisiert. Die Assistenzsysteme wurden deutlich erweitert mit verbessertem Spurhalteassistent, Totwinkelwarner und Autobahnassistent. Das Facelift verbesserte auch die Dämpferabstimmung für mehr Komfort.

Weitere Entwicklung und Marktposition

2021 erhielt der i30 N ein eigenes Performance-Facelift mit noch aggressiverem Design, größeren Lufteinlässen und optionaler N DCT-Doppelkupplungsgetriebe. Die manuelle Schaltung blieb verfügbar für Puristen. Der i30 N etablierte sich als ernstzunehmender Konkurrent für VW Golf GTI und Honda Civic Type R. Hyundai bot den i30 durchgehend mit attraktiven Garantiebedingungen (fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung) und umfangreicher Serienausstattung. In Deutschland gehört der i30 zu den meistverkauften Modellen von Hyundai. Die Zuverlässigkeit wird allgemein als gut bewertet, Pannenstatistiken bescheinigen dem i30 überdurchschnittliche Werte. Der Wiederverkaufswert hat sich über die Generationen kontinuierlich verbessert. Hyundai positioniert den i30 bewusst preislich unter den deutschen Premium-Kompakten, bietet aber ein vergleichbares Ausstattungsniveau. Das modulare Konzept mit Schrägheck, Kombi und Fastback ermöglicht verschiedene Nutzungsszenarien. Die N-Modelle haben Hyundais Sportimage erheblich gestärkt. Mit der dritten Generation und insbesondere nach dem Facelift 2020 hat sich der i30 als vollwertige Alternative zu Golf, Focus und Co. etabliert – mit eigenem Charakter, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und moderner Technik.

Hyundai i30 leasen (bald verfügbar)

Historie

Vorgänger-Generationen

Historische Baureihen und Facelifts des Hyundai i30.

i30 PD/PDE (2017–2020)

20172020 · Schrägheck, Kombi, Fastback

Hyundai i30 i30 PD/PDE (2017–2020)
Foto: Benespit / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Hyundai i30 i30 PD/PDE (2017–2020)
Foto: Benespit / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Die dritte i30-Generation (PD) startete 2017 mit klarem, europäischem Design und deutlich verbesserter Qualität. Neben Schrägheck und Kombi kam das viertürige Fastback-Coupé hinzu. Die echte Sensation war der i30 N mit 250 bzw. 280 PS, mechanischem Sperrdifferenzial und Nordschleifen-Entwicklung – Hyundais Einstieg ins Performance-Segment. Die Basismodelle boten moderne Turbomotoren mit guter Effizienz. Die dritte Generation hob den i30 qualitativ auf Augenhöhe mit etablierten Wettbewerbern und erweiterte die Zielgruppe um Sportfahrer.

antrieb
Frontantrieb
leistung
88–206 kW (120–280 PS)
besonderheiten
Erwachsenes Design, i30 N Performance-Modell, Fastback-Variante, europäischer Charakter
motorisierungen
1.0 T-GDI (120 PS), 1.4 T-GDI (140 PS), 1.5 T-GDI (160 PS), 1.6 CRDi (95/110/136 PS), 2.0 T-GDI N (250/280 PS)

i30 GD Facelift (2015–2017)Facelift

20152017 · Schrägheck, Kombi, Coupé

Hyundai i30 i30 GD Facelift (2015–2017)
Foto: Thesupermat / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Hyundai i30 i30 GD Facelift (2015–2017)
Foto: Thesupermat / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das Facelift 2015 brachte der zweiten Generation eine deutlich überarbeitete Optik mit neuer Front, LED-Tagfahrlicht und modifizierten Heckleuchten. Die Motorenpalette wurde erweitert um einen sparsamen 1.0 T-GDI Dreizylinder-Turbobenziner mit 120 PS und einen sportlichen 1.6 T-GDI mit 186 PS im i30 Turbo. Die Ausstattung wurde modernisiert mit verbessertem Infotainment und mehr Assistenzsystemen. Das Facelift steigerte die Attraktivität und bereitete den Weg für die Performance-Modelle der dritten Generation vor.

antrieb
Frontantrieb
leistung
66–137 kW (90–186 PS)
besonderheiten
Überarbeitete Front und Heck, 1.0 T-GDI Dreizylinder-Turbo, i30 Turbo mit 186 PS
motorisierungen
1.0 T-GDI (120 PS), 1.4 Benzin (100 PS), 1.6 Benzin (135 PS), 1.6 T-GDI (186 PS), 1.4/1.6/2.0 CRDi (90-136 PS)

i30 GD (2012–2015)

20122015 · Schrägheck, Kombi, Coupé

Hyundai i30 i30 GD (2012–2015)
Foto: Thesupermat / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Hyundai i30 i30 GD (2012–2015)
Foto: Thesupermat / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Die zweite i30-Generation (GD) debütierte 2012 mit dynamischerem Fluidic-Sculpture-Design und verbesserten Platzverhältnissen. Das Interieur wurde deutlich aufgewertet mit besseren Materialien und modernerer Technik. Neben dem Schrägheck und Kombi kam 2013 eine dreitürige Coupé-Variante hinzu. Die Motorenpalette umfasste sparsame Benziner und Diesel mit bis zu 136 PS. Die GD-Generation festigte Hyundais Position in der Kompaktklasse mit solider Qualität und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

antrieb
Frontantrieb
leistung
66–100 kW (90–136 PS)
besonderheiten
Fluidic Sculpture Design, dreitüriges Coupé ab 2013, aufgewertetes Interieur
motorisierungen
1.4 Benzin (100 PS), 1.6 Benzin (135 PS), 1.4 CRDi (90 PS), 1.6 CRDi (110/128 PS), 2.0 CRDi (136 PS)

i30 FD (2007–2012)

20072012 · Schrägheck, Kombi

Hyundai i30 i30 FD (2007–2012)
Foto: Maksim Sidorov / Wikimedia Commons / CC BY 3.0
Hyundai i30 i30 FD (2007–2012)
Foto: JamesYoung8167 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Die erste Generation des Hyundai i30 (FD) startete 2007 und wurde gezielt für den europäischen Markt entwickelt. Das Design stammte aus dem Technikzentrum Rüsselsheim, die Produktion erfolgte in Tschechien. Mit fünf Türen, guter Raumausnutzung und attraktivem Preis positionierte sich der i30 als Alternative zu Golf und Focus. Die Kombi-Variante i30cw folgte noch 2007 mit verlängertem Radstand. 2010 erhielt die Baureihe ein Facelift mit überarbeiteter Optik und erweiterten Motorenoptionen. Die erste Generation etablierte Hyundai erfolgreich in der europäischen Kompaktklasse.

antrieb
Frontantrieb
leistung
66–105 kW (90–143 PS)
besonderheiten
Erste i30-Generation, europäisches Design, Kombi ab 2007, Facelift 2010
motorisierungen
1.4 Benzin (109 PS), 1.6 Benzin (122 PS), 2.0 Benzin (143 PS), 1.6 CRDi (90/115 PS), 2.0 CRDi (140 PS)

Häufige Fragen

Wie zuverlässig ist der Hyundai i30?

Der Hyundai i30 gilt als überdurchschnittlich zuverlässig. In Pannenstatistiken schneidet er regelmäßig gut ab. Die dritte Generation (ab 2017) zeigt sich besonders robust. Hyundai gewährt fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, was das Vertrauen in die Qualität unterstreicht. Typische Schwachstellen sind selten, regelmäßige Wartung vorausgesetzt.

Welcher Motor ist beim Hyundai i30 zu empfehlen?

Für die aktuelle Generation empfiehlt sich der 1.5 T-GDI mit 48-Volt-Mild-Hybrid und 160 PS: gute Leistung, moderater Verbrauch und angenehme Laufkultur. Für Langstreckenfahrer ist der 1.6 CRDi Diesel mit 136 PS und Mild-Hybrid eine sparsame Alternative. Der Vollhybrid mit 141 PS eignet sich für Stadt und Umland. Sportfahrer greifen zum i30 N mit 280 PS.

Was kostet ein Hyundai i30 neu?

Der Hyundai i30 startet in Deutschland bei etwa 25.450 Euro für die Basisversion mit 1.0 T-GDI und 120 PS. Gut ausgestattete Varianten mit 1.5 T-GDI Mild-Hybrid liegen bei 28.000-32.000 Euro. Der i30 Kombi kostet rund 1.500 Euro Aufpreis. Der Vollhybrid beginnt bei etwa 30.000 Euro, der i30 N bei circa 38.000 Euro.

Wie viel Platz bietet der Hyundai i30?

Der i30 Schrägheck bietet 395 Liter Kofferraumvolumen, umgeklappt bis 1.301 Liter. Der Kombi (Wagon) kommt auf 602-1.650 Liter. Im Fond sitzen zwei Erwachsene komfortabel, für drei Personen wird es eng. Die Beinfreiheit ist für die Kompaktklasse gut, die Kopffreiheit durch die coupéhafte Dachlinie hinten etwas eingeschränkt.

Gibt es den Hyundai i30 als Hybrid oder Elektroauto?

Seit dem Facelift 2020 gibt es den i30 als Vollhybrid mit 1.6-Liter-Benziner, Elektromotor und 1,32-kWh-Batterie für 141 PS Systemleistung. Mehrere Motoren sind als 48-Volt-Mild-Hybrid erhältlich. Einen Plug-in-Hybrid oder rein elektrischen i30 bietet Hyundai nicht an – dafür gibt es den Ioniq bzw. die Ioniq-Baureihe als dedizierte Elektromodelle.