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Mercedes-Benz CLC-Klasse

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Foto: Charles from Port Chester, New York / Wikimedia Commons / CC BY 2.0

Die Mercedes-Benz CLC-Klasse wurde von 2008 bis 2011 als viertüriges Coupé angeboten und stellte den Nachfolger des C-Klasse Sportcoupés dar. Mit sportlicher Linienführung, vier rahmenlosen Türen und Technik der C-Klasse W203 positionierte sich der CLC als dynamisches Einstiegsmodell für jüngere Kunden.

Neupreis
Produktion eingestellt (2008: ab 29.900 €)

Ideal für: Die CLC-Klasse ist heute als Gebrauchtwagen ideal für Liebhaber kompakter Mercedes-Coupés mit praktischem Nutzen durch vier Türen.

Technische Daten

Mercedes-Benz CLC-Klasse Eckdaten

Motor & Antrieb
Leistung
105–200 kW (143–272 PS)
Kraftstoff
Benzin, Diesel
Verbrauch (komb.)
6,8–10,2 l/100km
Getriebe
6-Gang manuell, 5-Gang Automatik, 7-Gang Automatik
Antriebsart
Hinterradantrieb
Zylinder
4, 6
Höchstgeschwindigkeit
205–250 km/h
Maße & Karosserie
Karosserie
Viertüriges Coupé
Maße (L/B/H)
4370 x 1765 x 1390 mm
Kofferraum
315 l
Gewicht
1425–1560 kg
Sitze
4
Türen
4
Neupreis
Produktion eingestellt (2008: ab 29.900 €)

Die Mercedes-Benz CLC-Klasse wurde von 2008 bis 2011 als sportlich ausgerichtetes Coupé angeboten und stellte den Nachfolger der Sportcoupé-Variante der C-Klasse dar. Als Baureihe CL203 positionierte sich der CLC zwischen der kompakten A-/B-Klasse und der größeren C-Klasse als viertüriges Coupé mit dynamischem Auftritt. Die Produktion endete 2011 ohne direkten Nachfolger, da Mercedes-Benz die Strategie änderte und später die eigenständige CLA-Klasse als viertüriges Coupé auf Basis der A-Klasse einführte.

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Entstehung und Marktpositionierung (2008-2011)

Die CLC-Klasse basierte technisch auf der zweiten Generation der C-Klasse (W203) und ersetzte 2008 das bis dahin angebotene C-Klasse Sportcoupé. Mercedes-Benz wollte mit der Umbenennung die eigenständige Positionierung des viertürigen Coupés unterstreichen und es als separates Modell etablieren. Die Bezeichnung "CLC" sollte die Nähe zur C-Klasse signalisieren, gleichzeitig aber die Coupé-Ausrichtung betonen. Das Fahrzeug richtete sich an jüngere Käufer und Kunden, die einen sportlichen Mercedes mit praktischem Nutzen durch vier Türen suchten, ohne auf das dynamische Design verzichten zu müssen.

Design und Karosserie

Optisch präsentierte sich die CLC-Klasse mit einer deutlich coupéhaften Silhouette. Die flach zulaufende Dachlinie, die schmalen hinteren Seitenfenster und die breite Schulterpartie verliehen dem Viertürer einen sportlichen Charakter. Die Front erhielt die markentypische Kühlergrillgestaltung mit integriertem Stern und Bi-Xenon-Scheinwerfer in den höheren Ausstattungslinien. Die hinteren Türen waren rahmenlos konstruiert, was den Coupé-Charakter unterstrich. Im Vergleich zum Vorgänger Sportcoupé wurden die Stoßfänger überarbeitet, LED-Rückleuchten eingeführt und die gesamte Optik modernisiert. Die Karosserie maß in der Länge 4.370 mm, in der Breite 1.765 mm und in der Höhe 1.390 mm.

Motorisierungen und Technik

Zum Marktstart bot Mercedes-Benz die CLC-Klasse mit vier verschiedenen Motorisierungen an. Der Einstieg erfolgte mit dem CLC 180 Kompressor mit 1,8-Liter-Vierzylinder und 105 kW (143 PS). Darüber positionierte sich der CLC 200 Kompressor mit gleichem Hubraum, aber 135 kW (184 PS). Als sportliche Benziner-Variante fungierte der CLC 230 mit 2,5-Liter-V6-Motor und 150 kW (204 PS). Den Diesel vertrat der CLC 220 CDI mit 2,2-Liter-Vierzylinder und 110 kW (150 PS) bzw. später 125 kW (170 PS). Alle Motoren waren mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe kombinierbar, optional stand eine Fünfgang-Automatik zur Verfügung.

Topmodell CLC 350

Als Spitze der Modellpalette führte Mercedes-Benz 2008 den CLC 350 ein. Dieser verfügte über einen 3,0-Liter-V6-Benzinmotor mit 200 kW (272 PS) und beschleunigte in 6,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit war elektronisch bei 250 km/h abgeregelt. Der CLC 350 kam serienmäßig mit Sportfahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallrädern und einer Siebengang-Automatik. Diese Version sollte sportlich ambitionierte Kunden ansprechen und konkurrierte mit Modellen wie dem BMW 1er Coupé oder dem Audi A3.

Facelift 2009

Im Jahr 2009 erhielt die CLC-Klasse ein dezentes Facelift mit leicht modifizierten Stoßfängern, überarbeiteten Scheinwerfern und neuen Rückleuchten in LED-Technik. Die Motorenpalette wurde optimiert: Der CLC 200 Kompressor erhielt eine BlueEFFICIENCY-Variante mit reduziertem Verbrauch. Mercedes-Benz arbeitete an der Effizienz durch Start-Stopp-Automatik und optimierter Aerodynamik. Gleichzeitig wurden neue Farben und Ausstattungspakete eingeführt, darunter spezielle Sport-Pakete mit AMG-Styling-Elementen, größeren Rädern und sportlicheren Sitzen. Im Innenraum kamen neue Dekore und ein überarbeitetes Multifunktionslenkrad hinzu.

Innenraum und Ausstattung

Der Innenraum der CLC-Klasse orientierte sich stark an der damaligen C-Klasse W203. Das Cockpit war fahrerfokussiert gestaltet mit mittig angeordneten Rundinstrumenten und einem zentralen Display für das COMAND-Navigationssystem. Die Materialqualität entsprach Mercedes-Standards mit hochwertigen Kunststoffen, optionalen Leder- und Holzdekoren. Die vorderen Sportsitze boten guten Seitenhalt, während die hinteren Plätze aufgrund der Coupé-Linie etwas eingeschränkt waren. Der Kofferraum fasste 315 Liter, die Rücksitzlehne war umklappbar. Zur Serienausstattung gehörten Klimaanlage, elektrische Fensterheber und ein Audio-System. Optional waren Xenon-Licht, Ledersitze, Panorama-Schiebedach, Navigationssystem und diverse Assistenzsysteme verfügbar.

Marktentwicklung und Produktionsende

Die CLC-Klasse konnte sich am Markt nie vollständig etablieren. Die Verkaufszahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, was mehrere Gründe hatte: Das Fahrzeug basierte auf der bereits älteren W203-Plattform, während die aktuelle C-Klasse bereits auf der moderneren W204-Basis stand. Dies führte zu technologischen Nachteilen gegenüber Wettbewerbern. Zudem war das viertürige Coupé-Konzept zu diesem Zeitpunkt noch nicht so etabliert wie heute. Käufer griffen eher zur regulären C-Klasse oder zu echten Zweitürer-Coupés. Im Jahr 2011 stellte Mercedes-Benz die Produktion der CLC-Klasse ein, ohne einen direkten Nachfolger anzukündigen.

Technische Basis und Fahrverhalten

Technisch teilte sich die CLC-Klasse Fahrwerk, Achsen und große Teile der Antriebstechnik mit der C-Klasse W203. Die Vorderachse war als Federbeinachse, die Hinterachse als Mehrlenker-Konstruktion ausgeführt. Serienmäßig kam ein komfortorientiertes Fahrwerk zum Einsatz, optional war ein Sportfahrwerk mit strafferer Abstimmung und tieferer Bodenfreiheit verfügbar. Die Lenkung arbeitete mit Kugelumlauf und bot gute Rückmeldung. Das Fahrverhalten wurde als sicher und ausgewogen beschrieben, mit leichter Untersteuerneigung. Die sportlicheren Versionen mit V6-Motoren boten spürbar mehr Dynamik und Agilität.

Sondermodelle und AMG-Styling

Obwohl es keine echte AMG-Version der CLC-Klasse gab, bot Mercedes-Benz diverse AMG-Styling-Pakete an. Diese umfassten sportliche Stoßfänger, Seitenschweller, größere Leichtmetallräder bis 18 Zoll und AMG-Sportlenkräder. Innen kamen Sportsitze, AMG-Pedalerie und spezielle Dekore hinzu. Diese Pakete verliehen dem CLC eine deutlich aggressivere Optik, ohne die Technik grundlegend zu verändern. Vereinzelt wurden Sondermodelle mit speziellen Lackierungen oder Ausstattungskombinationen angeboten, die heute bei Sammlern gefragt sind.

Nachfolge und Erbe

Nach dem Ende der CLC-Klasse 2011 blieb die Lücke im viertürigen Coupé-Segment zunächst offen. Erst 2013 präsentierte Mercedes-Benz mit der CLA-Klasse auf Basis der neuen A-Klasse (W176) einen konzeptionellen Nachfolger. Die CLA basierte jedoch auf der Frontantriebsplattform MFA und war deutlich moderner konzipiert. Die CLC-Klasse gilt heute als kurzes Zwischenspiel in der Mercedes-Geschichte, das die Transformation der Marke hin zu emotionaleren Karosserieformen markierte. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind CLC-Modelle vergleichsweise selten und werden von Liebhabern kompakter Mercedes-Coupés geschätzt. Die Ersatzteilversorgung ist durch die Verwandtschaft zur C-Klasse W203 weiterhin gut gesichert.

Mercedes-Benz CLC-Klasse leasen (bald verfügbar)

Historie

Vorgänger-Generationen

Historische Baureihen und Facelifts des Mercedes-Benz CLC-Klasse.

CL203 (2008-2011)

20082011 · Viertüriges Coupé

Die einzige Generation der CLC-Klasse (CL203) wurde von 2008 bis 2011 produziert und ersetzte das C-Klasse Sportcoupé. Mit einer coupéhaften Silhouette, vier rahmenlosen Türen und sportlicher Ausrichtung sollte das Modell jüngere Käufer ansprechen. Die Motorenpalette umfasste Vierzylinder-Kompressoren, V6-Benziner bis 272 PS und einen Diesel. Ein Facelift 2009 brachte LED-Rückleuchten und BlueEFFICIENCY-Technologie.

Trotz solider Technik und attraktivem Design blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Die Basis auf der älteren W203-Plattform und Konkurrenz durch modernere Wettbewerber führten 2011 zum Produktionsende ohne direkten Nachfolger. Heute gilt die CLC-Klasse als seltenes Sammlerstück mit guter Ersatzteilversorgung durch die Verwandtschaft zur C-Klasse.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
105–200 kW (143–272 PS)
besonderheiten
Viertüriges Coupé mit rahmenlosen Türen, Nachfolger des C-Sportcoupés, basierend auf W203-Technik
motorisierungen
CLC 180 K, CLC 200 K, CLC 230, CLC 350, CLC 220 CDI

Häufige Fragen

Wie lange wurde die Mercedes CLC-Klasse gebaut?

Die Mercedes CLC-Klasse wurde von 2008 bis 2011 produziert und als Nachfolger des C-Klasse Sportcoupés positioniert. Nach nur drei Jahren endete die Produktion ohne direkten Nachfolger.

Welche Motoren gab es in der CLC-Klasse?

Die CLC-Klasse bot Vierzylinder-Kompressormotoren mit 105-135 kW (143-184 PS), V6-Benziner mit 150-200 kW (204-272 PS) und einen Diesel mit 110-125 kW (150-170 PS).

Ist die CLC-Klasse ein echtes Coupé?

Nein, die CLC-Klasse ist ein viertüriges Coupé mit coupéhafter Dachlinie. Die hinteren rahmenlosen Türen und das flache Dach verleihen dem Fahrzeug einen sportlichen Coupé-Charakter trotz vier Türen.

Was ist der Nachfolger der CLC-Klasse?

Die CLC-Klasse hatte keinen direkten Nachfolger. Ab 2013 übernahm die Mercedes CLA-Klasse die Rolle des viertürigen Coupés, basierte aber auf der moderneren Frontantriebsplattform der A-Klasse.

Ist die CLC-Klasse zuverlässig?

Die CLC-Klasse teilt die Technik mit der C-Klasse W203 und gilt als solide. Typische Schwachstellen sind Rost an Schwellern, Probleme mit der Automatik und Elektronikfehler. Die Ersatzteilversorgung ist gut.