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Mercedes-Benz Vito

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Foto: JamesYoung8167 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Der Mercedes-Benz Vito ist ein vielseitiger mittelgroßer Transporter, der in der aktuellen dritten Generation (W447, seit 2014, Facelift 2020) als Kastenwagen, Kombi und Tourer sowie als vollelektrischer eVito angeboten wird. Er verbindet robuste Nutzfahrzeug-Qualitäten mit hohem Komfort, modernen Assistenzsystemen und effizienten Diesel- oder Elektroantrieben.

Neupreis
ab ca. 35.000 € netto (Kastenwagen), ab ca. 50.000 € netto (eVito)

Ideal für: Gewerbliche Kunden, Handwerksbetriebe, Lieferdienste, Taxiunternehmen und große Familien mit hohem Platzbedarf

Technische Daten

Mercedes-Benz Vito Eckdaten

Motor & Antrieb
Leistung
75–140 kW (102–190 PS) Diesel, 85 kW (116 PS) Elektro
Kraftstoff
Diesel, Elektro
Verbrauch (komb.)
5,5–6,8 l/100km (Diesel WLTP), 26,2–29,6 kWh/100km (eVito WLTP)
Getriebe
6-Gang manuell, 9G-TRONIC Automatik (Diesel), 1-Gang-Reduktionsgetriebe (eVito)
Antriebsart
Hinterradantrieb, optional 4MATIC Allradantrieb
Zylinder
4 (Diesel), – (Elektro)
Höchstgeschwindigkeit
150–180 km/h (Diesel), 120 km/h (eVito)
Maße & Karosserie
Karosserie
Kastenwagen, Kombi, Tourer
Maße (L/B/H)
5.140–5.370 x 1.928 x 1.910–2.280 mm (L x B x H)
Kofferraum
6.000–7.400 l (Kastenwagen), 1.410–4.630 l (Kombi/Tourer)
Gewicht
1.995–2.535 kg (Leergewicht je nach Ausführung)
Sitze
2–3 (Kastenwagen), 6–9 (Kombi/Tourer)
Türen
3–5
Neupreis
ab ca. 35.000 € netto (Kastenwagen), ab ca. 50.000 € netto (eVito)

Der Mercedes-Benz Vito ist seit 1996 eine feste Größe im Segment der mittelgroßen Transporter und Großraumlimousinen. Ursprünglich als robuster Nutzfahrzeug-Kastenwagen konzipiert, hat sich der Vito über drei Generationen zu einem vielseitigen Fahrzeug entwickelt, das sowohl als reiner Transporter, als Kombi für den Personentransport oder als komfortabler Tourer für anspruchsvolle Kunden angeboten wird. Die aktuelle dritte Generation (W447), die 2014 eingeführt wurde, kombiniert bewährte Nutzfahrzeug-Tugenden mit modernem Design, effizienten Antrieben und einem deutlich gesteigerten Komfortniveau. Mit dem Facelift 2020 erhielt der Vito ein überarbeitetes Exterieur, neue Assistenzsysteme und die Einführung des vollelektrischen eVito, der Mercedes-Benz als einen der ersten Premium-Hersteller im Segment der elektrischen Transporter positionierte.

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Die erste Generation: W638 (1996-2003)

Der ursprüngliche Mercedes-Benz Vito (Baureihe W638) wurde 1996 als Nachfolger des MB 100 eingeführt und markierte einen Paradigmenwechsel in der Transporter-Philosophie von Mercedes-Benz. Mit frontgetriebener Architektur und quer eingebautem Motor brach der W638 mit der traditionellen Heckantriebskonstruktion und bot eine niedrige Ladekante sowie ein deutlich kompakteres Konzept. Die Motoren umfassten anfangs Vierzylinder-Benziner mit 2,0 und 2,3 Litern Hubraum sowie Dieselmotoren mit 2,2 und 2,3 Litern, die zwischen 79 PS und 143 PS leisteten. Der W638 war in drei Radständen und verschiedenen Aufbauvarianten erhältlich: als Kastenwagen, als Kombi mit Fenstern und Bestuhlung für bis zu neun Personen sowie als luxuriösere V-Klasse für den Personentransport. Die Ladelänge reichte je nach Version von 2.235 bis 2.805 mm, die Nutzlast lag bei bis zu 1.265 kg. Technisch war der W638 solide, aber einfach konstruiert, mit Einzelradaufhängung vorne und Starrachse hinten. Ein wichtiges Facelift erfolgte 1998, bei dem die Front leicht modifiziert und die Motorenpalette überarbeitet wurde. Der CDI-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung brachte mehr Leistung und bessere Effizienz. Die erste Vito-Generation etablierte das Modell erfolgreich am Markt und verkaufte sich besonders gut bei Handwerkern, Lieferdiensten und als Familien-Großraumlimousine.

Die zweite Generation: W639 (2003-2014)

Im September 2003 präsentierte Mercedes-Benz die zweite Vito-Generation (W639), die einen deutlichen Sprung in Qualität, Design und Komfort darstellte. Die Karosserie wurde komplett neu entwickelt und wirkte deutlich moderner und aerodynamischer. Die Front erhielt die für Mercedes-Benz typische geschwungene A-Säule und klarer gezeichnete Scheinwerfer. Der W639 war erneut in drei Längen verfügbar: kompakt (4.998 mm), lang (5.243 mm) und extralang (5.493 mm), wobei die Nutzlast auf bis zu 1.280 kg stieg. Die Motorenpalette wurde umfassend modernisiert: Benziner mit 2,0 bis 3,7 Litern Hubraum und 129 bis 258 PS sowie CDI-Diesel mit 2,1 und 3,0 Litern Hubraum, die zwischen 95 und 224 PS leisteten. Besonders der V6-Diesel mit 3,0 Litern und 224 PS im Vito 3.0 bot überraschend sportliche Fahrleistungen. Technisch bot der W639 erstmals Sicherheitssysteme wie ESP serienmäßig, adaptive Bremslichter und optionale Assistenzsysteme, die zuvor in dieser Fahrzeugklasse unüblich waren. 2007 erhielt der W639 ein erstes Facelift mit überarbeiteter Front, neuen Scheinwerfern und verbesserter Innenausstattung. Die Motoren wurden weiter optimiert, und BlueEFFICIENCY-Technologien zur Verbrauchsreduzierung wurden eingeführt. Ein zweites, umfassenderes Facelift folgte 2010, bei dem die Front erneut modernisiert wurde und die Motorenpalette auf Euro-5-Norm aktualisiert wurde. Die V-Klasse als luxuriösere Variante erhielt besonders hochwertige Materialien und Ausstattungsoptionen. Der W639 war kommerziell äußerst erfolgreich und wurde über elf Jahre produziert, was seine ausgereifte Konstruktion unterstreicht.

Die dritte Generation: W447 (seit 2014)

Die im Oktober 2014 vorgestellte dritte Vito-Generation (W447) markierte einen Neuanfang mit komplett eigenständiger Architektur. Mercedes-Benz trennte dabei die Modelllinien: Die luxuriösere V-Klasse wurde zum eigenständigen Modell für den Personentransport, während der Vito sich auf die Nutzfahrzeug-Rolle konzentrierte – allerdings mit deutlich höherem Komfortniveau als frühere Generationen. Die Karosserie des W447 ist deutlich windschnittiger gestaltet als beim Vorgänger, mit einem cW-Wert ab 0,31 – ein herausragender Wert für einen Kastenwagen. Das Design orientiert sich stärker an der Pkw-Designsprache von Mercedes-Benz mit geschwungenen Linien und einer markanten Frontpartie. Der W447 wird in zwei Längen angeboten: kompakt (5.140 mm) und lang (5.370 mm), mit Dachhöhen von 1.910 oder 2.280 mm. Die Nutzlast liegt je nach Ausführung bei bis zu 1.369 kg, das Ladevolumen reicht von 6,0 bis 7,4 m³ beim Kastenwagen. Die Motorenpalette beim Marktstart umfasste moderne Vierzylinder-Dieselmotoren der OM-651-Baureihe mit 2,1 Litern Hubraum in vier Leistungsstufen: 88 PS, 114 PS, 136 PS und 163 PS. Alle Motoren erfüllten die Euro-6-Norm und waren wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7G-TRONIC PLUS Automatikgetriebe kombinierbar. Heckantrieb war Standard, Allradantrieb optional verfügbar. Technisch bot der W447 zahlreiche Neuheiten: AGILITY CONTROL für adaptives Fahrwerk, ATTENTION ASSIST gegen Sekundenschlaf, Crosswind Assist gegen Seitenwind, aktiver Bremsassistent mit Kollisionswarnung und zahlreiche weitere Systeme aus der Pkw-Welt. Das Interieur wurde deutlich aufgewertet mit hochwertigeren Materialien, einem neuen Armaturenbrett mit zentralem Farbdisplay und besserer Ergonomie. Die Sitze bieten mehr Komfort und Seitenhalt als beim Vorgänger.

Facelift 2020 und Elektrifizierung: eVito und eVito Tourer

Im Frühjahr 2020 erhielt die dritte Generation ein umfangreiches Facelift, das sowohl optische als auch technische Verbesserungen brachte. Die Front wurde modernisiert mit einem neuen Kühlergrill, LED-Scheinwerfern und einer klarer strukturierten Frontschürze. Das Interieur profitierte von einem neuen Multifunktionslenkrad, einem überarbeiteten Armaturenbrett und verbesserten Materialien. Das wichtigste Novum war jedoch die Einführung des rein elektrischen eVito, der bereits 2018 als Prototyp angekündigt und nun serienreif war. Der eVito nutzt einen Elektromotor mit 85 kW (116 PS) und 295 Nm Drehmoment, kombiniert mit einer 60-kWh-Batterie (netto: 55 kWh), die eine Reichweite von bis zu 184 km nach WLTP ermöglicht – ausreichend für innerstädtische Lieferdienste und Handwerksbetriebe. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 120 km/h begrenzt, das Fahrzeug lädt mit bis zu 50 kW DC-Leistung in etwa 45 Minuten von 10 auf 80 Prozent. 2021 wurde die Batterie auf 90 kWh (netto: 77 kWh) vergrößert, was die Reichweite auf bis zu 268 km steigerte. Parallel zum eVito wurde auch die V-Klasse elektrifiziert als eVito Tourer, der sich technisch nicht unterscheidet, aber eine luxuriösere Ausstattung und Bestuhlung für bis zu acht Passagiere bietet. Die Dieselmotoren wurden mit dem Facelift auf die neue OM-654-Baureihe umgestellt, die effizienter und sauberer arbeitet. Die Leistungsspanne reicht nun von 102 PS bis 190 PS, alle Motoren erfüllen die Euro-6d-Norm. Das 9G-TRONIC Automatikgetriebe mit neun Gängen ersetzte die bisherige 7-Gang-Automatik und sorgt für sanftere Gangwechsel und niedrigeren Verbrauch. Auch die Assistenzsysteme wurden erweitert: Active Brake Assist der fünften Generation kann nun auch Fußgänger erkennen und notfalls autonom bremsen, der Totwinkelassistent wurde verbessert, und ein Müdigkeitswarner gehört zur Serienausstattung.

Marktpositionierung und Konkurrenz

Der Mercedes-Benz Vito positioniert sich im hart umkämpften Segment der mittelgroßen Transporter, in dem er gegen etablierte Konkurrenten wie den VW Transporter T6.1, Ford Transit Custom, Renault Trafic, Opel Vivaro, Peugeot Expert und Fiat Talento antritt. Die Stärken des Vito liegen traditionell in der hohen Verarbeitungsqualität, dem Komfort, der Langlebigkeit und dem umfassenden Servicenetz von Mercedes-Benz. Der Stern auf der Haube bedeutet für viele gewerbliche Kunden auch ein Statement und Vertrauen in die Marke. Die Preise liegen entsprechend über dem Durchschnitt: Ein Vito Kastenwagen in der Basis-Ausstattung startet bei etwa 35.000 Euro netto, gut ausgestattete Versionen mit Automatik und Allrad können deutlich über 50.000 Euro kosten. Der eVito beginnt bei rund 50.000 Euro netto vor Förderung, profitiert aber von staatlichen Umweltprämien, die ihn im Total Cost of Ownership konkurrenzfähig machen. Besonders im urbanen Lieferverkehr und bei Handwerksbetrieben mit festen Routen erfreut sich der eVito wachsender Beliebtheit. Die hohe Variabilität des Vito – von spartanisch ausgestatteten Kastenwagen über praktische Kombis bis zu luxuriösen Tourern – macht ihn für unterschiedlichste Einsatzzwecke attraktiv. Auch als Basis für Sonderaufbauten, etwa Kühlfahrzeuge, Krankenwagen oder Wohnmobile, ist der Vito aufgrund seiner robusten Konstruktion beliebt.

Mercedes-Benz Vito leasen (bald verfügbar)

Historie

Vorgänger-Generationen

Historische Baureihen und Facelifts des Mercedes-Benz Vito.

W447 (2014-2020)

20142020 · Kastenwagen, Kombi, Tourer

Mercedes-Benz Vito W447 (2014-2020)
Foto: Dinkun Chen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Mercedes-Benz Vito W447 (2014-2020)
Foto: Dinkun Chen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Die dritte Generation W447 startete 2014 mit komplett neuer Architektur und deutlich windschnittigerer Karosserie (cW ab 0,31). Die V-Klasse wurde zum eigenständigen Modell ausgegliedert. Der Vito konzentrierte sich auf gewerbliche Nutzung, bot aber deutlich höheren Komfort als frühere Generationen. Moderne Vierzylinder-Diesel mit Euro-6-Norm und Leistungen von 88 bis 163 PS, kombiniert mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7G-TRONIC PLUS Automatik, sorgten für Effizienz. Erstmals waren umfangreiche Assistenzsysteme verfügbar, die sonst Pkw vorbehalten waren. Zwei Längen und zwei Dachhöhen ermöglichten flexible Konfiguration.

antrieb
Hinterradantrieb, optional 4MATIC Allrad
leistung
65–120 kW (88–163 PS)
besonderheiten
Komplett neue Architektur, cW 0,31, Euro 6, umfangreiche Assistenzsysteme, 7G-TRONIC PLUS
motorisierungen
2,1 l CDI-Diesel (OM 651)

W639 Facelift 2010Facelift

20102014 · Kastenwagen, Kombi

Mercedes-Benz Vito W639 Facelift 2010
Foto: Sven Storbeck / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Mercedes-Benz Vito W639 Facelift 2010
Foto: Matti Blume (MB-one) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das zweite, umfassendere Facelift 2010 brachte eine nochmals modernisierte Front und aktualisierte Motorenpalette auf Euro-5-Norm. Verbrauch und Emissionen wurden weiter reduziert. Die letzten vier Produktionsjahre bis 2014 zeigten den W639 in seiner ausgereiftesten Form – ein Beweis für die Qualität der Konstruktion.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
70–190 kW (95–258 PS)
besonderheiten
Umfassende Modernisierung, Euro-5-Motoren, weitere Effizienzsteigerungen
motorisierungen
2,0–3,5 l Benziner, 2,1–3,0 l CDI-Diesel

W639 Facelift 2007Facelift

20072010 · Kastenwagen, Kombi

Mercedes-Benz Vito W639 Facelift 2007
Foto: Sven Storbeck / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
Mercedes-Benz Vito W639 Facelift 2007
Foto: Matti Blume (MB-one) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

Das erste Facelift 2007 brachte dem W639 eine modifizierte Front mit neuen Scheinwerfern und überarbeiteter Stoßfängergestaltung. Die Motoren wurden effizienter, BlueEFFICIENCY-Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung eingeführt. Das Interieur erhielt hochwertigere Materialien und verbesserte Ergonomie. Die V-Klasse als Luxusvariante profitierte besonders von den Aufwertungen im Innenraum.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
70–190 kW (95–258 PS)
besonderheiten
Überarbeitete Front, neue Scheinwerfer, BlueEFFICIENCY-Technologien, verbesserte Ausstattung
motorisierungen
2,0–3,5 l Benziner, 2,1–3,0 l CDI-Diesel

W639 (2003-2014)

20032014 · Kastenwagen, Kombi

Die zweite Generation W639 erschien 2003 mit komplett neuem Design und deutlich höherer Qualität. Die Karosserie wurde aerodynamischer gestaltet, der Innenraum hochwertiger ausgeführt. Die Motorenpalette umfasste nun auch leistungsstarke V6-Aggregate mit bis zu 258 PS. Der W639 war in drei Längen verfügbar und bot erstmals umfassende Sicherheits- und Assistenzsysteme. Zwei Facelifts 2007 und 2010 modernisierten Optik und Technik kontinuierlich. Die über elf Jahre Bauzeit sprechen für die Ausgereiftheit dieser Generation.

antrieb
Hinterradantrieb
leistung
70–190 kW (95–258 PS)
besonderheiten
Größerer Platzbedarf, V6-Motoren verfügbar, serienmäßiges ESP, drei Längen
motorisierungen
2,0–3,7 l Benziner, 2,1–3,0 l CDI-Diesel

W638 (1996-2003)

19962003 · Kastenwagen, Kombi

Der Mercedes-Benz Vito W638 war die erste Generation, eingeführt 1996 als Nachfolger des MB 100. Mit frontgetriebener Architektur und quer eingebautem Motor brach er mit bisherigen Mercedes-Transporter-Konzepten und bot eine niedrige Ladekante sowie kompakte Abmessungen. Die Motoren umfassten Benziner und Diesel mit 79 bis 143 PS. Ein Facelift 1998 brachte modernere CDI-Dieselmotoren mit Common-Rail-Technik. Der W638 etablierte den Vito erfolgreich am Markt als vielseitigen Transporter und Großraumlimousine.

antrieb
Frontantrieb
leistung
58–105 kW (79–143 PS)
besonderheiten
Erste Vito-Generation, Frontantrieb, drei Radstände, Basis für V-Klasse
motorisierungen
2,0–2,3 l Benziner, 2,2–2,3 l Diesel

Häufige Fragen

Welche Motorisierungen gibt es beim aktuellen Mercedes-Benz Vito?

Der aktuelle Vito (W447, ab Facelift 2020) wird mit Vierzylinder-Dieselmotoren der OM-654-Baureihe mit 2,0 Litern Hubraum in Leistungsstufen von 102 PS bis 190 PS angeboten. Zusätzlich gibt es den vollelektrischen eVito mit 116 PS Elektromotor und 60 bzw. 90 kWh Batterie für bis zu 268 km Reichweite.

Wie viel kostet ein neuer Mercedes-Benz Vito?

Der Einstiegspreis für einen Mercedes-Benz Vito Kastenwagen liegt bei etwa 35.000 Euro netto (ca. 41.650 Euro brutto). Der vollelektrische eVito startet bei rund 50.000 Euro netto vor Abzug der Umweltprämie. Gut ausgestattete Versionen mit Allrad und Automatik können über 50.000 Euro netto kosten.

Welche Längen gibt es beim Mercedes-Benz Vito?

Der aktuelle Vito (W447) wird in zwei Längen angeboten: kompakt mit 5.140 mm und lang mit 5.370 mm. Zusätzlich stehen zwei Dachhöhen zur Wahl: Normaldach mit 1.910 mm und Hochdach mit 2.280 mm Höhe. Das Ladevolumen variiert entsprechend zwischen 6,0 und 7,4 m³.

Ist der Mercedes-Benz Vito auch mit Allradantrieb erhältlich?

Ja, der Mercedes-Benz Vito ist optional mit Allradantrieb 4MATIC erhältlich. Der Allrad ist besonders für Handwerker und Lieferdienste interessant, die auch bei schwierigen Witterungsbedingungen oder auf unbefestigten Wegen unterwegs sind. Standard ist jedoch Hinterradantrieb.

Wie weit kommt der elektrische eVito mit einer Ladung?

Der eVito mit der kleineren 60-kWh-Batterie (55 kWh netto) erreicht nach WLTP bis zu 184 km Reichweite. Mit der größeren 90-kWh-Batterie (77 kWh netto), die seit 2021 verfügbar ist, steigt die Reichweite auf bis zu 268 km. Die tatsächliche Reichweite hängt stark von Zuladung, Fahrweise und Außentemperatur ab.

Welche Assistenzsysteme bietet der Mercedes-Benz Vito?

Der aktuelle Vito verfügt serienmäßig über Active Brake Assist mit Fußgängererkennung, ATTENTION ASSIST Müdigkeitswarner, ESP und Crosswind Assist. Optional sind Totwinkelassistent, Rückfahrkamera, Parkassistent, Verkehrszeichenerkennung und Abstandstempomat erhältlich. Das Sicherheitsniveau ist für die Klasse überdurchschnittlich.